Die Bürgerinitiative Herrenberg Süd stellt sich vor

——————————————————————————————————————–

SEM – eine neue Situation: Der Gemeinderat hat Anfang dieses Jahres   für Herrenberg Süd eine sogenannte SEM (städtebauliche Entwicklungsmaßnahme) beschlossen. Dies bedeutet, dass die Stadt Herrenberg beabsichtigt, die Grundstücke der Eigentümer mit Preisen zwischen 3€, 40€ und 80€ aufzukaufen.

Daraufhin hat sich eine neue Interessensgemeinschaft der Eigentümer gebildet. Diese trifft sich in unregelmäßigen Abständen. Wer Interesse hat, an den Treffen der  Interessensgemeinschaft Herrenberg-Süd teilzunehmen, kann über die email-Adresse info@zwerchweg.de Kontakt aufnehmen.

——————————————————————————————————————-

Wer sind wir? 
Wir sind eine Bürgerinitiative für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Wohnsiedlungs- und Verkehrspolitik im Zusammenhang mit dem geplanten Wohnneubaugebiet Herrenberg-Süd. Entstanden ist diese Bürgerinitiative, nachdem bekannt wurde, dass die Stadt Herrenberg eine Durchgangsstraße durch die am dichtesten besiedelten Wohnneubaugebiete Herrenbergs mit später einmal 1400 Einwohnern bauen will. Wir wollen in Herrenberg-Süd keinen Durchgangsverkehr wie im Alzental mit seinen leidvollen Erfahrungen. Ausführlicheres finden Sie auf unserer Seite Zusammenfassung und Präsentation.

Was wollen wir?
Bei uns finden Sie engagierte Menschen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Wohnsiedlungs- und Verkehrspolitik. Wir wollen erreichen, dass lokal gehandelt wird, anstatt nur global darüber zu reden. Dazu gehören optimale Rahmenbedingungen:

  • Verkehrsvermeidung an der Quelle als erster Schritt zu einer vernünftigen Verkehrswende
  • Autoreduzierte Wohnformen (Siehe Publikation des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, S. 38 Autobesitz – oft überschätzt)
  • Optimale Anbindung für den öffentlichen Nahverkehr ÖPNV, Bahnhaltestelle Zwerchweg
  • Kostenloser Citybus auch für Herrenberg (wie z.B. in Ammerbuch bereits umgesetzt)
  • Optimale Fahrradwege (Beispiel: Kopenhagen mit 50% Radfahreranteil) Herrenberg hat nur 11%
  • E-Bike Stationen z.B. je eine im Wohngebiet Zwerchweg und Kreuzen und an der Zwerchweg-Haltestelle der Ammertalbahn
  • Car-Sharing-Stellplatz
  • Pförtnerampel am Ortseingang der Horber Straße L 1184 im Bereich der Ammertalbahnbrücke
  • Elektronische Wechselbeschilderung (dynamische Beschilderung) mit Stau- und Umfahrungshinweisen am Ackermann-Kreisel für die Gültsteiner Umfahrung
  • Ruhiges und gesundes Wohnen ohne Durchgangsverkehr
  • Erhalt der Straßen als sicheren Lebensraum für die Bewohner der Siedlung, insbesondere für Kinder und ältere Menschen
  • Umsetzung des Klimaschutzes in unserer Stadt vor Ort: global denken, lokal handeln
  • Erhalt des wertvollen Naturschutzgebiets Oberes Gutleuthaustal (siehe Galerie)
  • Erhalt eines unbeeinträchtigten Naherholungsraums zwischen Herrenberg und Gültstein ohne Zerschneidung und Verlärmung durch eine Durchgangsstraße mit erheblichem Autoverkehr
  • Unbeeinträchtigte Erholung am Freibad und geplanten Freizeitzentrum
  • Unbeeinträchtigter Schülerverkehr, Fahrrad- und Fußgängerverkehr am Schulzentrum Längenholz (Mobilitätsmanagement für Schulen)

Deshalb:
Keine Durchgangsstraße in den Wohnneubaugebieten, damit Durchgangsverkehr von vornherein ausgeschlossen und die Lebensqualität erhalten bleibt!

Wen wollen wir ansprechen?
Alle, die sich diesen Zielen verbunden fühlen: Entscheidungsträger, Gemeinderäte, Stadtplaner, Naturschützer, Bauinteressierte, Grundstückseigentümer und die 1400 Menschen, die später hier vielleicht einmal wohnen wollen und bisher keine Stimme haben.